The Vintage Luggage Company

Historisches Reisegepäck im Wandel der Zeit

THE FINE ART OF TRAVELLING   -  THE FINE ART LIVING-TODAY!

Das Ritz, der Orient-Express, die großen Jahre der Ozeanriesen, die „Goldenen Zwanziger“... Gedanken, die auf Zeitreise gehen, ausgelöst von einem feinen alten Koffer, der nach mondäner Gesellschaft riecht. Erinnerungen an die große Zeit des Reisens werden wach, das Lebensgefühl vergangener Epochen keimt auf.

Coco Chanel, Ernest Hemingway, der Kennedy-Clan, „tout Hollywood“ -  sie alle reisten mit großem Gepäck.

Ein Kosmetik-Koffer aus edler Krokodil-Haut, hergestellt ca 1920 von Hermès für Madame Yannie-Pierre Dupuy, Gattin des französischen Zeitungs-Milliardärs Pierre Dupuy („Le Petit Journal“)  und Dame der großen Gesellschaft... Oder vielleicht ein Reise-Bürokoffer, angefertigt von Louis Vuitton für Miss Maurice Watkins, die als Autorin des Theaterstücks „Chicago“ 1927 zu Weltruhm gelangte...

Einzelstücke wie ein Sekretär, ähnlich dem, den Theodore Roosevelt, der spätere amerikanische Präsident, auf seine zahlreichen Europa- und Ägyptenreisen mitnahm und auch komplette Gepäcksätze, wie die der russischen Groß-Fürsten und Grafen, welche mit großem Gefolge samt Dienern nach Europa reisten, um dort zu kuren, sich zu vergnügen, oder in den Casinos große Geldsummen zu verspielen, sind gelebte Geschichte.

Wer einmal seine Liebe zu diesen prächtigen Stücken entdeckt hat, den lässt sie nicht mehr los.

Ein zweiter Aspekt neben der Sammelleidenschaft ist die sichere Geldanlage. Wer sucht in risikoreichen Zeiten nicht nach einer Möglichkeit, geschickt zu investieren?

„Diese historischen Stücke sind nur in kleiner Zahl hergestellt worden. Häufig handelt es sich um Unikate. Weltweit suchen wir ständig nach besonderen Stücken und manchmal gelingt es sogar, verloren geglaubte oder seit den Kriegen verschollene Exponate zu finden“, erklärt der Geschäftsführer von The Vintage Luggage Company. „Diese Gepäckstücke sind wie Oldtimer oder Antiquitäten, je seltener sie sind, desto mehr können sie wert sein. Und natürlich kommt es auf den Zustand an, im Originalzustand befindliche sind selbstverständlich wertvoller, als unfachmännisch restaurierte oder reparierte Stücke.“ (Zum original Interview)

Der Markt für historisches Reisegepäck hat in den letzten Jahren jeweils 2-stellige Preiszuwächse erlebt. Viele Menschen investieren inzwischen lieber in historische und nur sehr begrenzt vorhandene Stücke, als in eher unsichere Aktien- oder Fondmärkte. Regelmäßig erzielen gut erhaltene Exponate bei den großen Auktionen von Sotheby's und Christies Höchstpreise und haben sich so inzwischen zu einer höchst interessanten und lukrativen Kapitalanlage entwickelt.

Eine besonders elegante Investition mit Stil.

Besonders attraktiv wird diese Investition, wenn man auch die dritte und schönste Verwendungsmöglichkeit betrachtet: Einzelstücke dienen oft wieder, wie schon in früheren Zeiten, als Mobiliar. Bereits Karl der Große reiste mit zahlreichen Truhen, die den gesamten Hausrat fassten, obendrein dienten diese Truhen als Möbel in den leeren Gemäuern (das Wort Möbel kommt von mobil).

Schöne Truhen, die noch vor wenigen Jahren mit etwas Glück für „einige tausend Mark“  zu bekommen waren, werden heute bereits für weit über  € 10.000 gehandelt, und besonders außergewöhnliche Einzelstücke wie zum Beispiel ein „malle secrétaire“ (Reiseschreibtisch) erzielen sogar € 50.000 und mehr.

Man muss nicht aus dem Koffer leben, um sich ganz demonstrativ einen hinzustellen.

Doch eben dies tun heute immer mehr Leute mit Stil, Liebe zum Außergewöhnlichen und Sinn für eine solide Geldanlage, die sich mit Stolz  herzeigen lässt und überdies einen täglichen praktischen Nutzwert hat.

Unter Kennern gilt es als „tres chic“, Großvaters halb vergessene Reisetruhe zum bewunderten (und kostbaren) Einrichtungsstück zu machen.  Ein inzwischen weltweiter Trend mit enormen Zuwachsraten.

Heutzutage verstaubt Opas Überseekoffer nicht länger auf dem Dachboden. Großes Original-Reisegepäck aus Spitzenmanufakturen wie Hermès, Goyard, Moynat und natürlich vor allem Louis Vuitton ist zur begehrten Antiquität geworden. Zum echten Eyecatcher „im Salon“.

Historische Stücke aus der „goldenen Zeit des Reisens“ zwischen 1880 und 1940 haben inzwischen spätestens seit dem grandiosen Erfolg des Kinofilms „Jenseits von Afrika“ wahren Kultstatus erlangt - als ein internationales „les must“ nobler Inneneinrichtung.

Rund um den Globus zieren sie exklusive Häuser und Appartements sowie Yachten und Büros als dekorative Einrichtungsstücke, sei es als Couch- oder Beistelltisch im Salon oder vielleicht als Garderobe in der Ankleide oder im Schlafzimmer.

Besonders gefragt sind natürlich sehr gut erhaltene Einzelstücke, deren alte Aufkleber und die auf vielen Reisen rund um den Globus erworbene Patina interessante Geschichten von Grand Hotels und Transatlantik -Passagen erzählen können. Liebhaber und Sammler schätzen ihren nostalgischen Charme, der große Reisen und längst vergangene Zeiten wieder aufleben lässt und zum Träumen einlädt.

Ein Koffer, eine Truhe oder gar eine Reise-Garderobe von Louis Vuitton, Hermès oder Goyard stehen noch heute für höchste handwerkliche Kunst und Qualität und zeugen davon, dass seinem Besitzer das Beste gerade gut genug war und ist.